Wie Frau Wirbelwind entstanden ist


Ich wusste schon Monate vorher,
dass ich nicht mehr bleiben kann.
Aber ich wollte es nicht glauben.

Ich dachte,
ich bleibe Lehrerin.
Für immer.

Schreiben war mein
großes, geheimes Hobby.
Gedanken zu Papier bringen.
Etwas, das mir leicht fiel.

Irgendwann,
vor ein paar Jahren,
kam mir die Idee,
ein Kinderbuch zu schreiben.

Aber zwischen Alltagsgewusel
fand ich keinen Platz dafür.
Ich spürte,
meine Kreativität war mir 
abhandengekommen.
Ich kam nicht mehr ins Tun.

Der Alltag als Lehrerin
fiel mir zunehmend schwerer.
Plötzlich konnte ich mich
mit dieser Rolle
nicht mehr identifizieren.

Ich erkannte mich selbst nicht mehr.
Meine Energie war aufgebraucht.

Der Teppich zuhause
war nach der Arbeit
mein bester Freund.
Ich freute mich
schon in der Früh darauf,
wieder dort zu liegen
und die Wand anzustarren.

Kündigungsgedanken kamen.

Und sofort die große Frage:
Was mache ich dann?

Eine Stimme in mir sagte immer wieder:
Beginne mit dem Schreiben.

Mein Verstand schob
diese Idee beiseite.
Schreiben?
Eine brotlose Kunst.

Mein Energielevel war
mittlerweile ganz unten.
Erholsam war nichts mehr.

Es ging nicht mehr.

Im März habe ich
meine Kündigung
ausgesprochen.

Direkt danach
kam viel Zuspruch von außen.
Gut gemeint.
Und trotzdem verunsichernd.

Soll ich doch bleiben?
Soll ich gehen?

Ich habe in dieser Zeit gelernt,
Meinungen von außen
nicht persönlich zu nehmen,
wenn jene Menschen
selbst noch nie
in so einer Situation waren.
Sie haben keine Erfahrungswerte.
Und das ist auch ok.

Mein Hadern plagte mich.
Noch Monate lang.
Das Schuljahr beendete ich trotzdem,
wie geplant.

Ich dachte früher immer,
ein Wechsel sei erst möglich,
wenn man schon etwas Neues hat.
Dass ich ohne Plan B gehen würde,
das hätte ich nie gedacht.

Aber ich wurde dazu gezwungen.
Ganz tief aus meinem Inneren.
Einen Schritt nach vorne zu machen.
Ohne zu wissen, was kommt.

In meinen letzten offiziellen Sommerferien
öffnete sich meine Kreativität langsam.
Ganz leise.
Ganz sachte.

Frau Wirbelwind
nahm Gestalt an.

Dann kam der Rabe,
der wirklich auf meinem Balkon lebt
und Erdnüsse frisst.

Das Hendl Gackerlinde,
wegen meiner großen Hühnerzuneigung.

Murx, das Murmeltier,
wegen meiner tiefen Liebe
zu meiner Heimat,
den Tiroler Bergen.

Und Helmut, der Kaktus?
Der kam später dazu.
Er starrte mich penetrant
von meinem Fensterbrett aus an.
Es blieb mir nichts übrig,
als ihn auch noch einzubauen.
Wo meine Reise hingeht?
Das weiß ich nicht.
Muss ich auch nicht.

Was mir Frau Wirbelwind
auf jeden Fall gelehrt hat?

Auf meine innere Stimme zu hören.
Egal, wie verrückt sie klingt.

Und weiterzugehen,
auch wenn der Nebel
so dicht ist,
dass man nichts sieht.

Denn wer vertraut,
hat es nicht eilig.


Was mittlerweile zum Vorschein kam


Drei Bücher der Frau Wirbelwind-Reihe.
Nicht geplant. 
Sie sind einfach da.

Frau Wirbelwind wirbelt durchs Klassenzimmer



Eine Geschichte über Chaos mit Haltung
und den Mut, dem eigenen inneren Wind zu folgen.


Kinderbuch ab 8 Jahren.
Und für alle, die selbst einmal in der Schule waren.

Frau Wirbelwind
und der Ausflug ohne Plan



Es geht um Vertrauen.
Auch dann, wenn man den Weg nicht sieht.


Kinderbuch ab 8 Jahren.
Und für alle, die schon einmal ohne Plan losgegangen sind.

Frau Wirbelwind 
und die andere Seite des Zauns



Es geht ums Vergleichen.
Und darum, sich selbst nicht zu verlieren.


Kinderbuch ab 8 Jahren.
Und für alle, die sich schon einmal verglichen haben.

Band 4 - in Arbeit









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